ISPPM-Infoflyer |
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Tagungen / KongresseArbeitstagung 2010 |
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Mutter-Kind-Bindungsanalyse |
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Die ISPPM beschäftigt sich mit der frühesten Phase der menschlichen Entwicklung, der Prä- und Perinatalzeit. Sie begreift diesen Lebensabschnitt als erste ökologische Situation des Menschen, untrennbar verknüpft mit der Mutter und ihrer Umwelt, in der Art eines kontinuierlichen Dialogs. Ausgehend von einer ganzheitlichen Betrachtung der menschlichen Entwicklung, tritt die ISPPM für die Überwindung des dualistischen Leib-Seele-Prinzips ein. Dieser ganzheitliche Ansatz spiegelt sich auch in der interdisziplinären Zusammensetzung der ISPPM-Mitgliedschaft wider.
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Die ISPPM will in Forschung und Praxis dazu beitragen, menschliche Lebensqualität zu verbessern. Aufgabenschwerpunkte sind hierbei die Grundlagenforschung, die Optimierung der primären Prävention körperlicher und seelischer Fehlentwicklungen in der Prä- und Perinatalzeit, sowie die Weiterentwicklung therapeutischer Verfahren auf dem Hintergrund eines vertieften Verständnisses der vorgeburtlichen Entwicklung. Aufgabe der ISPPM als einer internationalen Organisation ist es auch, relevante Forschungsergebnisse auf internationaler Ebene zu sammeln, Erfahrungen, Erkenntnisse und Untersuchungsmethoden auszutauschen, zu koordinieren und bekanntzumachen. Die ISPPM arbeitet hierbei in enger Kooperation mit der amerikanischen Schwestergesellschaft The Association for Pre- and Perinatal Psychology and Health (APPPAH) und der italienischen Schwestergesellschaft associazione nazionale per l'educazione prenatale (A.N.E.P. - Italia).
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Als "Internationale Studiengemeinschaft für Pränatale Psychologie" (ISPP) wurde sie durch die Initiative von Dr. Gustav Hans Graber (+) am 26.07.1971 in Wien gegründet. Ausgehend von psychoanalytisch orientierten Denkmodellen einer Pränatalen Psychologie (Graber, Caruso, Kruse), wurden die theoretischen und methodologischen Konzepte durch Einbeziehung der Entwicklungspsychologie (Schindler) und Embryologie (Blechschmidt) impulsgebend weiterentwickelt. Die Psychoneuroendokrinologie von Schwangerschaft und Geburt (Fedor-Freybergh) erwies sich als entscheidendes Bindeglied zwischen Psychologie und Medizin, wodurch auch Gynäkologen, Neonatologen, Pädiater und Endokrinologen sich verstärkt der ISPP zuwandten. Im Zusammenhang mit der Ausarbeitung primr-präventiver Konzepte öffnete sich die ISPP auch gegenüber den anwendungsbezogenen Berufsgruppen, hier vor allem den Hebammen und Geburtsvorbereiterinnen, den Sozialpädagogen, Sonderpädagogen und Erwachsenenbildnern. Diese Entwicklung führte auch zu der 1986 beschlossenen Erweiterung des Namens: "Internationale Studiengemeinschaft für Prä- und Perinatale Psychologie und Medizin" (ISPPM).
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Seit 1989 erscheint die Internationale Zeitschrift für Prä- und Perinatale Medizin und Psychologie als Organ der ISPPM, in Herausgeberschaft von P. Fedor-Freybergh, seit 1991 zweisprachig (englisch/deutsch) im Mattes Verlag, Heidelberg:
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Letzte Änderung am: 26 Juli 2010 von A.Bischoff