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Seit
der Gründung der ISPPM
1971 ist im Bereich der prä- und perinatalen Psychologie und
Medizin ein erhebliches Wissen über die Bedeutung der ersten
Lebenszeit in der Gebärmutter und des Überganges in
die
Außenwelt zusammengetragen worden. Dieses Wissen kann in
erheblichem Maß genutzt werden, Menschen zu einem
späteren
Zeitpunkt bei der Bewältigung von Belastungen aus dieser
frühen Zeit zu unterstützen. Das Wissen um diese
Zusammenhänge verhilft zu einem besseren Verständnis
körperlicher und seelischer Entwicklungsprozesse und In den letzten Jahren beschäftigten sich die Tagungen u.a. mit den tieferen Ursachen von konflikthaften Schwangerschaften, relevanten Grundlagenforschungen (Epigenetik) und methodischen Fragen in der pränatalen Psychologie sowie den sich daraus ergebenden Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten. Dieses
Mal soll, aus Anlass des
fast 40-jährigen Bestehens unserer Gesellschaft,
zunächst ein
Rückblick auf das bisher Erreichte gewagt werden. Verdiente
Vorreiter unseres Fachgebietes haben Wesentliches zu seiner Entwicklung
beigetragen. Ihre Leistungen sollen gewürdigt werden. In der
Gegenwart hat die Bereitschaft der Allgemeinheit und Fachwelt zu einem
offenen Dialog über unsere Themen stark zugenommen.
Pränatales ist keine Angelegenheit mehr von
Außenseitertum.
Der unmittelbare Austausch mit der Wissenschaft ist jetzt
möglich
und unsere Erkenntnisse werden durch moderne wissenschaftliche Methoden
bestätigt. Die nationale und internationale Vernetzung in
unserem
Fachbereich entwickelt sich weiter. Es bilden sich Strukturen
gemeinsamer Verantwortlichkeit im Ausbildungsbereich, ein
Rahmenprogramm zur Ausbildung in unserem Fachgebiet wurde bereits
erarbeitet. Initiativen sind angesagt auf Daher
findet im Zusammenhang mit unserer Tagung eine bedeutende
Mitgliederversammlung statt. Rupert Linder |
Last updated on: 26. Mai 2009 by A.Bischoff