
von der FBA Frauenärztlichen Bundesakademie empfohlen
15 Weiterbildungspunkte sind bei der Landesärtzekammer Baden-Württemberg beantragt
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Auf der letzten Mitgliederversammlung der ISPPM in Heidelberg im Juni 2005 gab es im Rahmen der Verabschiedung der Charta der Rechte des Kindes vor, während und nach der Geburt Bedenken, dass diese Charta missbraucht werden könnte, um Frauen im Schwangerschaftskonflikt oder Ärzte, die bereit, sind Abtreibungen durchzuführen, zu diskriminieren oder unter Druck zu setzen. Daher wurde der folgende Zusatz: "Selbstverständlich stehen diese Rechte auch in Beziehung zu den Rechten anderer Personen, insbesondere denen der Mutter und der Familie. Es ist nötig, einen Ausgleich zwischen ihnen zu finden mit Verständnis für die zugrunde liegenden Bedürfnisse aller, einschließlich denen der Kinder." eingefügt. (http://www.isppm.de/charta_de.html) Damit ist klar, dass das Thema Schwangerschaftskonflikt einer weiteren Reflexion wert ist. Warnungen zum Trotz, glauben wir, dass der Pränatalen Psychologie neue Blickwinkel und Impulse und damit tiefere Wirkkräfte zugänglich werden, wenn sie sich dieser Problematik stellt. Der Blick richtet sich dadurch ganz allgemein auf die frühe Beziehung zwischen Mutter und Ungeborenem, zwischen Mann und Frau und dem Vater und dem Ungeborenen. Diese Beziehungen sind bei allen Schwangerschaften, auch wenn kein Abbruch erwogen wird, von höchster Bedeutung. Die Beschäftigung damit und mit vorhandenen Ambivalenzen bietet den Zugang zu allen möglichen Wirkkräften, die es in oder zwischen den Partnern gibt, aus deren Sexualität die Schwangerschaft stammt. Diese Dynamik wollen wir von der Ausgangssituation und in ihrer Entwicklungsfähigkeit betrachten. Lösungen finden sich oft auf einer neuen Ebene, gerade wenn die Beteiligten die Spannung aushalten können. Wir freuen uns, wenn Sie an der Erkundung dieser Beziehungswelten in dem gemütlichen und bekannten Rahmen des Tagungshotels 'Schwarzer Adler' am Neckar in gewohnter offener und intersdisziplinärer Atmosphäre teilnehmen. |
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Programm: Freitag, 17. November 2006
18.00 Begrüßung
Grußworte von Rupert Linder, Präsident der ISPPM
18.20 Rupert Linder
Annäherungen an das Leitthema - Erfahrungen aus einer gynäkologisch-psychotherapeutischen Praxis
19.10 Ludwig Janus
sychohistorische Hintergründe zur Annahme und Ablehnung von Kindern
Programm: Samstag, 18. November 2006
9.00 Sven Hildebrandt
Ambivalenz beim Umgang mit Schwangerschafts-verhütung - Erfahrungsbericht aus einer gynäkologischen Praxis
9.45 Justine Büchler
Der Stellenwert der Hypnotherapie bei der Vermeidung und Bewältigung von Schwangerschaftskonflikten<
10.15 Pause
11.00 Matthias Meyer-Wittkopf
Ethik und Perinataldiagnostik - Widerspruch oder Wirklichkeit
12.00 Birgit Mayer-Lewis
Psychosoziale Beratung bei pränataler Diagnostik - Wissenschaftliche Begleitung eines Modellprojektes in Mittelfranken
12.45 Mittagspause
14.45 Jenö Raffai
Die Tiefendimensionen der Schwangerschaftskonflikte im Spiegel der Bindungsanalyse
15.45 Helga Blazy
Ich habe nie gewusst, was mit dir geschieht, denn ich habe nur fünf Finger der Phantasie (Subagio Sastrowardoyo) - Über Schwangerschaften im Bereich der prekären Liebe
16.30 Pause
17.00 Oranna Keller-Mannschreck / Reinhilde Schäfer-Menches
Ungewollte Schwangerschaft als Ambivalenzkonflikt - Erfahrungen aus der Schwangerschaftskonfliktbera-tung
18.00 Kirsten Prussky
"Vergissmeinnicht" - Gefühle, Gedanken und Erinnerungen an einen Schwangerschaftsabbruch. Interviews mit Frauen und Männern
19.30 Geselliger Abend
Programm: Sonntag, 19. November 2006
9.00 Klaus Evertz
Psychodynamische Aspekte von Schwangerschafts-konflikten in Bildern - Kunstpsychotherapeutische Erfahrungen
9.45 Gisela Wallbruch
Zugrunde gehen oder (den Nöten) auf den Grund gehen
10.00 Natascha Unfried
-Schwangerschaftsabbruch als Wiederaufnahme einer implantierten - nicht eigenen Handlung? Darstellung der psychotraumatologischen Zusammen-hänge der im Schwangerschaftsabbruch enthaltenen Reinszenierung
10.45 Pause
11.15 Hans von Lüpke
Die Spannung bleibt
11.45 Rundtischgespräch
Überlegungen für die Betreuung von Frauen und Familien mit Schwangerschaftskonflikt
13.15 Abschlussdiskussion
14.00 Ende der Tagung
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Helga Blazy, Dr. phil., Psychotherapie, Bindungsanalyse (in eigener Praxis), Köln, helga.blazy@netcologne.de
Justine Büchler, Dr. med., Ärztin, Frauenklinik Diakonissenkrankenhaus, Dresden, buechler@dafigb.de
Klaus Evertz, Kunsttherapie und Psychotherapie in eigener Praxis, Köln, klausevertz@t-online.de
Ludwig Janus, Dr. med., Psychotherapie in eigener Praxis, Heidelberg, LuJanus@aol.com
Sven Hildebrandt, Dr. med., Frauenarzt, Präsident der Dresdner Akademie für individuelle Geburtsbegleitung, Dresden, info@dr-sven-hildebrandt.de
Rupert Linder, Dr. med., Frauenarzt, FA für Psychotherapeutische Medizin, Birkenfeld, post@dr-linder.de
Oranna Keller-Mannschreck, Dr. med., Familientherapeutin (DAF), Traumatherapeutin, profamilia, Waiblingen, oranna.keller@profamilia.de
Hans von Lüpke, Dr. med., Kinderarzt und Psychotherapeut, Frankfurt, hans.von.luepke@gmx.de
Birgit Mayer-Lewis, Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg,, birgit.mayer-lewis@ifb.uni-bamberg.de
Matthias Meyer-Wittkopf, PD Dr. med., Leitender Arzt, Ultraschall und Pränatalmedizin, UFK Bern, matthias.meyer-wittkopf@insel.ch
Kirsten Prussky, Institut für Tiefenpsychologische Körpertherapie, Lübeck, k.prussky@koerpertherapie-luebeck.de
Jenö Raffai, Dr. phil., Psychotherapie und Bindungsanalyse in eigener Praxis, Szentendre, Ungarn, raffaij@dunaweb.hu
Reinhilde Schäfer-Menches, Dipl.-Soz. Päd, Ehe-, Familien-, Lebensberaterin (Dajeb), Mediatorin (BafM), profamilia, Waiblingen, Reinhildes@web.de
Natascha Unfried, Dipl. med., FÄ für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin DIPT e. V., CÄ d. Sozialpädia-trischen Zentrums Chemnitz, Natun@web.de
Gisela Wallbruch, Praxis für Prävention, Bewusstseinsentwicklung und Salutogenese, Essen, gw@giw.de
Hotel
"Schwarzer Adler", Kleingemünder Straße 11, 69118
Heidelberg-Ziegelhausen, Telefon: 06221 89800
(Buslinie 33 oder 34 ab Heidelberg-Hbf bis Haltestelle "Neckarschule")
Dr. med. Rupert Linder, post@dr-linder.de
A. und J. Bischoff, Friedhofweg 8, 69118 Heidelberg
Telefon: 0 62 21 / 89 27 29 Mo. - Fr. zwischen 8.00 und 9.00 Uhr
Telefax: 0 62 21 / 89 27 30
e-mail: <secretary@isppm.de>
Teilnehmergebühren |
bis 03.11.2006 | ab 4.11.2006 |
| für Nichtmitglieder | EUR 150, -- | EUR 180,-- |
| für Mitglieder der ISPPM | EUR 120,-- | EUR 150,-- |
| für Studenten, Hebammenschülerinnen | EUR 60,-- | EUR 80,-- |
Durch Überweisung der Tagungsgebühr bis spätestens 3.11.2006 auf das Konto der ISPPM - Kennwort: 19. Arbeitstagung - Sparkasse Heidelberg, Konto Nr. 424 63 22, BLZ 672 500 20. Zahlungen aus dem Ausland als EU Standard-Überweisung unter IBAN DE57 6725 0020 0004 2463 22 SWIFT/BIC-Code: SOLADES1HDB. Bankgebühren bei Überweisung aus dem Ausland ¬ 15,--. Anmeldungen nach dem 3. November 2006 sind, sofern noch Plätze frei sind, an der Tageskasse möglich.
Heidelberger Kongress und Tourismus GmbH., Ziegelhäuser Landstraße
3, 69120 Heidelberg, Telefon: 06221 14220, Fax: 06221 142222,
e-mail: info@cvb-heidelberg.de
internet: www.cvb-heidelberg.de
Letzte Änderung am: 08. Oktober 2006 von
A.Bischoff