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Der Künstler, Psychotherapeut und Kunstanalytiker Klaus Evertz hat eine Form der Kunstpsychotherapie entwickelt, die ästhetisch-bildnerische Prozesse mit methodenübergreifender Psychotherapie auf psychoanalytischer Grundlage verbindet. Früheste vorsprachliche Traumatisierungen sind direkt durch künstlerische Medien ausdrückbar ohne daß sie im therapeutischen Prozess sofort verbalisiert werden müßten. So können zunächst auf einer symbolischen Ebene, neben Übertragungs- und Realebene, die äußerst mächtigen, aber so schwer greifbaren Traumaatmosphären aus prä-, peri- und frühen postnatalen Erlebenszeiträumen thematisiert und bearbeitet werden, ohne daß sie schon in eine noch unerträgliche Bewußtseinsnähe geraten müssen. Die selbstregulativen Mechanismen in den primärprozesshaften Anteilen des künstlerischen Prozesses erlauben eine vorsichtige Annäherung an die notwendige Desymbolisierung, die mehr und mehr geleistet werden kann, so daß die entstandenen Bilder immer deutlicher in ihrem ganzen Bedeutungsspektrum als die je eigenen erkannt werden können. |
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Zeit: |
Samstag, 22.07.2000, 10.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 18.00
Uhr |
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Ort: |
Institut für Gruppenanalyse, Märzgasse 5, 69117 Heidelberg |
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Kosten: |
DM 260,-- / ISPPM-Mitglieder DM 220,-- (incl. Materialien) |
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Anmeldung |
Durch Überweisung der Seminargebühr bis 15.07.2000 auf das Konto des Institutes für Pränatale Psychologie - Kennwort "Wochenendseminar", Sparkasse Heidelberg, Kto.-Nr. 42 64 177, BLZ 672 500 20. |
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Information |
Julitta & Axel Bischoff, Friedhofweg 8, 69118
Heidelberg |
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Letzte Änderung am: 20.Juni 2000 von A.Bischoff