INTERNATIONALE STUDIENGEMEINSCHAFT FÜR PRÄNATALE

UND PERINATALE PSYCHOLOGIE UND MEDIZIN (ISPPM)


Arbeitsgemeinschaft Köln


Vom Wunder des Überlebens

Das Pränatale im postnatalen Raum


2. Kölner Arbeitstagung 13. - 15. Februar 1998


Die pränatale Entwicklung war lange Zeit nur Gegenstand der Gynäkologie. Die seelischen Erfahrungen des pränatalen Lebens wurden und werden noch heute weitgehend ausgeblendet, wenngleich unser Denken und So-Sein dort seinen Ursprung hat. Solange wir unsere individuellen Anfänge nicht wahrnehmen und in unserer Entwicklung nicht mitbedenken, können wir unsere Kultur und die daraus sich ergebenden Ideen der Weiterentwicklung wenig verstehen, steuern oder im Fluß sein lassen. Immerhin wird seit ungefähr 5O Jahren in eher kleinen Gruppen die pränatale Existenz in ihrer Bedeutung für das ganze Leben des Individuums und die gesamte Gesellschaft wissenschaftlich erforscht; es gibt sie in vielen europäischen Ländern, in den USA, in Brasilien, in Australien. Welche vorgeburtlichen Erfahrungen in uns weiterleben, welche wissenschaftlichen und populären Phantasien zu diesem Thema existieren, wie das Kind pränatal therapeutisch erreicht und bewegt werden kann, welche Bedingungen wir kulturhistorisch vielleicht noch gar nicht erfüllen, um uns Zukunftsfragen und utopischen Entwürfen zu stellen, davon wollen wir auf dieser Tagung nicht nur in Vorträgen und Diskussionen, sondern auch in kleinen Gruppen miteinander sprechen.


Programm: Freitag, 13. Februar 1998


19.30 Empfang

19.45 Film: "Wonder of Life" von Lennart Nilsson

20.30 Kleingruppen

21.15 Report aus den Kleingruppen / Diskussion im Plenum




Programm: Samstag, 14. Februar 1998


09.30 Joanna Wilheim

"Envy and its roots in the early imprints of preconceptive experience"

10.30 Kleingruppen

11.15 Kaffeepause

11.45 Report aus den Kleingruppen / Diskussion

12.15 Klaus Evertz

"Der Ursprung der Bilder" - Pränatale Wahrnehmung, Ästhetik, Kunst und Kunsttherapie

13.15 Mittagspause

15.00 Peter G. Fedor-Freybergh

"Die Umsetzung der prä / perinatalen Forschung"

15.45 Birgit Pechmann

"Entwicklungsbilder"

16.15 Kleingruppen

16.00 Report aus den Kleingruppen / Diskussion

17.30 Kaffeepause

18.00 Edeltrud Meistermann-Seeger

"Von den Wurzeln des Denkens"

18.45 Kleingruppen

19.30 Report aus den Kleingruppen / Diskussion




Programm: Sonntag, 15. Februar 1998


09.30 Jenö Raffai

"Die intrauterine Mutter-Kind-Bindungsanalyse: Repräsentationen und Dynamik"

10.30 Kaffeepause

11.00 Helga Blazy, Hannelore Dehne, Friedhart Mickley

"Der Fremde, die Fremde, das Fremde"

12.00 Kleingruppen

12.45 Report aus den Kleingruppen / Abschlußdiskussion

13.30 Ende der Tagung



Verzeichnis der Referentinnen und Referenten


Dr. phil. Helga Blazy, Psychotherapie, Malaiologie, Köln

Hannelore Dehne, Dipl. Psych., Brühl

Klaus Evertz, Malerei, Kunsttherapie, Psychotherapie, Köln

Prof. Dr. med. Peter G. Fedor-Freybergh, Gynäkologie, Kinderpsychiatrie, Psychoneuroendokrinologie, Stockholm/Prag

Prof. Dr. phil. Edeltrud Meistermann-Seeger, Psychoanalyse, Köln

Friedhart Mickley, Dipl. Psych., Psychotherapie, Köln

Birgit Pechmann, Hebamme, cand. phil., Köln

Dr. phil. Jenö Raffai, Psychoanalyse, Präsident der ungarischen Sektion der ISPPM, Budapest

Dr. phil. Joanna Wilheim, Psychoanalyse, Präsidentin der Associacao Brasileira para o Estudo do Psiquismo Pre e Perinatal (ABREP), Sao Paulo


Hinweise

Tagungsort

Tagungs- und Gästehaus St. Georg, Rolandstrasse 61, 50677 Köln,

Frau Ria Kubicek, Telefon: 0221/937020-20, Telefax: 0221/937020-11


Wissenschaftliche Leitung

Dr. phil. Helga Blazy, Köln


Information

Dr. Helga Blazy, Hermann-Pflaume-Str. 39, 50933 Köln

Telefon: 0221/497119, Fax 4973625

Klaus Evertz, Takustr. 39, 50825 Köln

Tel./Fax: 0221/5509156

ISPPM-Homepage: http://www.isppm.de

E-mail: <secretary@isppm.de>


Teilnehmergebühren

bis 15.01.1998 ab 16.01.1998
für Nichtmitglieder DM 220,-- DM 260,--
für Mitglieder der ISPPM DM 200,-- DM 220,--
für Studenten DM 130,-- DM 160,--


Anmeldung

Durch Überweisung der Tagungsgebühr bis spätestens 10. Februar 1998 auf das Tagungskonto: Evertz-Sonderkonto "Vom Wunder des Überlebens", Konto- Nr.132527-501, Postbank Köln (Blz 37010050). Anmeldungen nach dem 10. Februar 1998 sind noch an der Tageskasse möglich.


Zimmervermittlung

Das Tagungs- und Gästehaus St. Georg bietet zu günstigen Konditionen Übernachtungsmöglichkeiten in Einzel- und Doppelzimmern.

Einzelzimmer/Frühstück/Etagen-WC-Dusche, pro Übernachtung: 38,- DM

Einzelzimmer/Frühstück/Dusche/WC, pro Übernachtung: 70,- DM

Doppelzimmer/Frühstück/Dusche/WC, pro Übernachtung: 55,- DM (p.P.)

Reservierung durch Überweisung der Kosten für die gewählte Unterkunft zusammen mit der Tagungsgebühr bis zum 15. Januar 1998. Sie erhalten keine gesonderte Bestätigung für die Reservierung der Unterkunft.

Veranstalter

Die Kölner Arbeitsgemeinschaft der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM).



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E-mail: <secretary@isppm.de>

Letzte Änderung am: 1.Dezember 1997 von A.Bischoff