Resolution des Internationalen Kongresses Embryologie, Therapie und Gesellschaft 2002

Die menschliche Entwicklung von der Befruchtung bis zur Geburt ist der intensivste und vielseitigste Entwicklungsprozess im menschlichen Leben.

Diese Entwicklung wird von den Dimensionen Genetik, intrauterine und biochemische Umwelt, Verhalten, sowie physische, soziale und kulturelle Umwelt bestimmt.

Hier können Fehlentwicklungen durch schlechte physische, emotionale und soziale Umstände entstehen. Künstliche Eingriffe haben als Nebenwirkungen evtl. traumatische Folgen.

Wir fordern auf wissenschaftlicher Ebene prospektive Langzeitstudien, auf therapeutischer Ebene Entwicklung von Behandlungsmodellen, auf präventiver sozialer Ebene neue Modelle der Schwangerschaftsvorsorge, Geburtshilfe und Neonatologie. Dafür ist eine dem emotionellen Geschehen angemessene Fortbildung professioneller Helfer im Bereich von Schwangerschaft und Geburt nötig.

Wir fordern den natürlichen Verlauf von funktionellen Entwicklungsprozessen und eine defensive Haltung gegenüber medizinisch-technischen Eingriffen.

Zukünftigen Eltern soll vermittelt werden, wie sie diese natürliche Entwicklung fördern können. Das Vertrautwerden mit diesen Lebensbereichen sollte ein Bestandteil des Unterrichtscurriculums unserer Schulen sein.

Wir versprechen den zukünftigen Kindern, dass wir uns als Eltern, Großeltern und in unseren jeweiligen Berufen mit allen Kräften einsetzen für ihre emotionalen Rechte, insbesondere in ihrer vorgeburtlichen Zeit.

Weitere Infomation und Kontakt:
Hans und Inge Krens, Nijmegen, E-Mail: ingekrens@BODY-THERAPY.COM,
Internet: www.congress2002.com